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Aus dem Gemeindeleben

„LASST UNS MITEINANDER SINGEN, SPIELEN UND LOBEN DEN HERRN“

001 seniorenfreizeit 2017Unter   diesem   Leitspruch machten sich 41 ältere Menschen aus den Kirchengemeinden Weimar und Oberweimar/Ehringsdorf   am   29.5.  zu   einer    viertägigen    Reise nach Regenstauf in das katholische   Bildungshaus „Schloss Spindlhof“ auf.
In jeweils drei Gruppen haben wir an je einem Vormittag gesungen, uns im Aquarellmalen geübt oder in der Bibel gelesen. Eine Fahrt in die Umgebung gehörte zum Programm,  ebenso ein Ausflug nach Regensburg mit Strudelfahrt auf der Donau, Stadtführung und Besichtigung des Domes. Ein bayrischer Abend mit deftigem Essen und Blasmusik durfte auch nicht fehlen. Obwohl manches bei der hochsommerlichen Hitze auch etwas anstrengend war, haben es doch alle überstanden und sind sehr froh darüber.
Frau Odenthal, Herr Marschall, Pfarrer Kircheis und Pfarrer Krannich haben die Freizeit 65+ wunderbar organisiert und geleitet. Ich bin dankbar für vier fröhliche, besinnliche, warme, gemeinsam verlebte Tage und kehre gestärkt an Leib und Seele in meine SingleWohnung zurück.
Rosemarie  Schurig

20 JAHRE THE JAKOB SINGERS – DAS MUSS BESONDERS GEFEIERT WERDEN!

JakobSingers2017Und  so  entwickelte  sich  schnell  die Idee, aus unserem traditionellen Sommerkonzert  ein  Jubiläumskonzert  zu  
machen.  In  20  Jahren  Chorgeschichte  prägten  viele  verschiedene  Leiter das  Chorleben.  In  den  letzten  Jahren  übernahmen oft Musikstudenten den Chor  und  konnten  so  zum  Teil  ihre ersten     wichtigen     Chorleitererfahrungen sammeln und zusammen mit dem Chor wachsen. Nun reisen fast alle ehemaligen Chorleiter aus ganz Deutschland an, um  ihren Lieblingstitel mit dem Gospelchor zu singen. Das ganze wird am Samstag, dem 15.7. um 19:30 Uhr unter der Leitung von Julia Raasch und Gästen sowie einer Band in der Jakobskirche stattfinden. Der Eintritt ist wie immer frei, Kollekte erbeten.                                        
Julia Raasch

ÖKUMENISCHER GOTTESDIENST

Paul Schneider Dickenschied 1936zum 78. Jahrestag der Ermordung Pfarrer Paul Schneiders Am  18.7.  dieses  Jahres  jährt  sich  der  Todestag  des  „Predigers  von  Buchenwald“  Pfarrer  Paul  Schneider  zum  78.  Mal.  Wir wollen  an  diesem  Dienstag  um  17:15  Uhr  mit  einem  ökumenischen  Gottesdienst  auf  dem  Appellplatz  an  seine  Ermordung  1939  und  an  die  Ermordung  von  Otto  Neururer  am  30.Mai 1940 im Konzentrationslager Buchenwald erinnern.
Pfarrer  Paul  Schneider  wurde  in  Buchenwald  inhaftiert,  weil er im Dritten Reich in seinen Gemeinden das Wort Gottes frei verkündigt hat. Selbst im Konzentrationslager hat er noch aus den Fenstern des Bunkers heraus zu den angetretenen Menschen auf dem Appellplatz gepredigt und vielen Mitgefangenen Mut zugesprochen.
Mit  Paul  Schneider  und  Otto  Neururer,  deren  Geschichten  vielen  Weimarern  vertraut sind, gedenken wir in diesem Gottesdienst auch an die vielen anderen, deren Namen wir
nicht kennen, und die uns unvertraut sind.
Karin Krapp

DENKRAUM WEIMAR – INSTALLATION UND AKTION IM STADTRAUM

001 denkraum postkarte„Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?“ - die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust begleitet uns durch das Reformationsjubiläum 2017.
Gemeinsam  mit  seinen  Bewohnern  und  Besuchern  sucht  Weimar  nach Antworten  und  lädt  Sie  herzlich  dazu  ein,  ein  Teil  vom  DENKRAUM  WEIMAR zu werden.
Kommen  Sie  zum  Herder-  oder  Theaterplatz,  lassen  Sie  uns  an  Ihren Gedanken teilhaben und „schlagen“ Sie Ihre Meinung wie einst Luthers Thesen an! Dafür stehen Denkraum-Postkarten zur Verfügung. Sie sind dort und an vielen anderen Standorten in Weimar von April bis Oktober erhältlich.  
An  vielen  Orten  in  Weimar  wird  man  dem  Denkraum  begegnen  –  nicht  nur  in  Form  der Postkarten. An Weimars Dichterdenkmalen und anderen ungewöhnlichen Orten wirft Luther  seine Schatten voraus. Der Schatten legt die Spur zu Luthers Wirken in Weimar und den Ideen der Reformation, die hier von vielen Menschen weitergetragen wurden.
Eröffnet  wird  das  Denkraum-Projekt  am  7.4.  um  17:00  Uhr  in  der  Stadtkirche  St.  Peter  und Paul (Herderkirche). Prof. Dr. Jan Assmann wurde  als Referent gewonnen, der seine Antwort  auf die Gretchenfrage geben wird.
Weitere Informationen: www.gretchen-frage.info/antwort

Bericht zu den Kindertagen

001 kindertage 2017Unter dem Motto „An die große Glocke gehängt“ feierten insgesamt 80 Kinder in der Winterferienwoche im Ev. Gemeindezentrum „Paul Schneider“ und in der Landenberger-Schule
fröhliche  Kindertage.  Die  Kinder  von der  1.  bis  zur  7.  Klasse  erlebten  die Geschichte  des  blinden  Bartimäus  und  den  Einzug  der  Lade  in  Jerusalem  als Theaterstück,   bastelten,   sangen   und tauschten  sich  zu  vielerlei  „klingenden  Angelegenheiten“    aus.    Ein    Ausflug in  die  Glockenstube  des  Jakobskirchturms,   das   große   Trampolin   in   der  Sporthalle    der    Landenberger-Schule und  der  Auftritt  einer  Abordnung  des Gothaer  Handglockenchores  gehörten zu den Höhepunkten.
Hardy Rylke

NEUGEBORENENSEGNUNG – Herzlich willkommen in dieser Welt!

NeugeborenensegnungLiebe Eltern,
in  den  verschiedenen  Kulturen  gibt  es  Rituale  für  den  Wendepunkt  im Leben,  wenn  ein  Kind  geboren  wird.    Eines  davon  ist  das  Segnen  der  Neugeborenen.  Durch  den  Segen  bringen  wir  zum  Ausdruck:  Gott  hält seine schützende Hand über Ihr neugeborenes Kind und Ihre Familie. Sie sind eingeladen, Ihr Kind segnen zu lassen.
Die Segnung findet immer am letzten Mittwoch im Monat um 17:00 Uhr in der Kapelle des Hufeland-Klinikums statt.
Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!
Termine 2017: 22.2./29.3./26.4./31.5./28.6./26.7./30.8./27.9./25.10./29.11./27.12.

„HERZLICH WILLKOMMEN“

Vikarin Anne PuhrMit  diesen  Worten  bin  ich  in  den  letzten  Wochen  häufig  begrüßt worden.   Solch   einen   wunderbaren   Einstieg   in das Vikariat geschenkt zu bekommen, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt...
Mein Name ist Anne Puhr, und ich freue mich sehr über die Gelegenheit,  mich  ganz  „offiziell“  in  diesem  Schaukasten  vorstellen zu  dürfen! 
Nach  meinem  abgeschlossenen  Magisterstudium  im  Fach Musikwissenschaft in Leipzig, studierte ich in Leipzig, Göttingen  und  Jena  Theologie  und  legte  im  Sommer  2016  mein  1. theologisches Examen ab.
Seit 1. September bin ich Vikarin an der Kreuzkirche in Weimar.
Seither wird mir als gebürtiger Jenenserin das zuvor nur als „Nachbarstadt“ bekannte Weimar zum bereichernden Zuhause.
Der Beginn  des  Vikariats  führte  mich  für  meine  religionspädagogische  Ausbildung  an  die  Staatliche  Gemeinschaftsschule  Weimar  („Jenaplan“),  sodass  ich  mit  meinen  32  Jahren wieder in der Schule einen Platz gefunden habe.
Ab 1. März beginnt die Gemeindephase meiner Ausbildung zur Pfarrerin. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen in dieser vielfältigen und lebendigen Kirchengemeinde hier in Weimar und freue  mich  sehr  darauf,  in  den  kommenden  zweieinhalb  Jahren  gemeinsam  mit  Ihnen  Gottesdienste zu feiern, am Gemeindeleben teilzuhaben und Sie persönlich kennenzulernen!
Herzlich grüßt Sie  Ihre Anne Puhr

DER INTERRELIGIÖSE DIALOG GEHT WEITER ...

Interr Dialog Seite 5Erinnern Sie sich noch an das Running Dinner der Religionen  im  letzten  Jahr?  Vielleicht  waren  Sie  ja  Ende September  sogar  dabei  und  konnten  miterleben,  wie  wir gemeinsam mit etwa 250 Menschen von Gotteshaus zu  Gotteshaus  gezogen  sind. 
Nach  der  Eröffnung  mit Vorspeise  und  Posaunenchor  in  der  Jakobskirche  ging es in die Moschee „Haus des Orients“ in der Abraham-Lincoln-Straße.  Die  muslimische  Gemeinde  hatte  uns herzlich empfangen und wunderbar lecker bekocht.
In kleinen Gruppen führte uns Ossama Hegazy durch die Moschee und erzählte vom muslimischen Leben in Weimar. Da sind sich Menschen begegnet, haben sich ihre Geschichten erzählt, Kochrezepte wurden ausgetauscht, und Kinder verschiedener Religionen spielten miteinander im Hof. Zum Abschluss empfing uns  die  katholische  Gemeinde  in  der  Herz-Jesu-Kirche  zu  einem  süßen  Dessert  und  einer Orgelandacht. Viele Muslime waren das erste Mal in einer Kirche, und so gab es viele Fragen, anregende Gespräche und die Gewissheit: Im nächsten Jahr sehen wir uns wieder!
Inzwischen geht der interreligiöse Dialog am neu gegründeten Runden Tisch weiter. Wir treffen uns jeden Monat und reden über Fragen der verschiedenen Religionen. Interessierte Menschen – welcher Religion auch immer – sind herzlich willkommen.
Ihr Vikar Ramón Seliger

Wenn Sie Interesse haben an Informationen und Einladungen, rufen Sie mich an unter Mobil 0160/97 38 79 04 oder schreiben Sie mir unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„NUN SAG, WIE HAST DU’S MIT DER RELIGION?“ - Reformationsjubiläumsjahr in Weimar

FaustGretchen c weimar GmbH 1„Nun sag, wie hast Du’s mit der Religion?“ – Die berühmte Gretchenfrage aus Goethes Faust begleitet uns durch das Jahr des 500. Reformationsjubiläums.

In zahlreichen attraktiven Veranstaltungen wird das Reformationsjubiläum in Weimar begangen. Auf dem Programm stehen Tagungen, Vorträge und Lesungen, Ausstellungen und Konzerte. Auch eine Filmreihe zu „Luther und die Religion“ wird es geben.

Ein erster Höhepunkt wird der Kirchentag auf dem Weg im Mai 2017 in Weimar und Jena sein. Der Reformationstag 2017 selbst wird mit einem Festgottesdienst auf dem Herderplatz begangen. Am Abend zuvor wird unter dem Titel „500 Jahre+ Reformation geht weiter“ eine lange Nacht im DNT veranstaltet.

Das gesamte Jahresprogramm ist in einer Publikation zum Reformationsjubiläum in Weimar und Jena dargestellt. Auch erhält man Informationen unter www.gretchen-frage.info
André Poppowitsch

Liebe Gemeinde,

HC Martin 1nach etwas mehr als sechs Jahren als Kantor an der Jakobskirche möchte ich mich von Ihnen verabschieden.

Mein Vertrag läuft aus, die Stelle kann zum Glück aufrechterhalten werden, aber meine Wege führen nun woanders hin. Wohin – das wird sich im Laufe des nächsten Jahres zeigen. Ganz sicher wird man mich auch nach dem 31.1. nochmal auf der Orgelbank der Jakobskirche sehen.

Dies war meine erste Kantorenstelle: Noch als Student fing ich im November 2010 an zu arbeiten. Nun kann ich auf viele Erinnerungen zurückblicken. Dabei wäre sicherlich das ereignisreiche Jubiläumsjahr der Jakobskirche 2013,  aber auch unzähliges Weiteres zu nennen. Viel wichtiger sind aber die Personen, mit denen ich dies alles auf die Beine stellen konnte und verbinde.

Mein erster Dank gilt Pfarrer Hardy Rylke. Mit ihm verbindet mich eine enge, vertrauensvolle, offene und unaufgeregte Zusammenarbeit – ein großer Glücksumstand! Im Zusammenklang mit seinem mir so angenehmen Predigtstil eröffneten sich neue Bahnen für die Kirchenmusik in den Jakobskirchengottesdiensten. Eng und ereignisreich war dabei auch die Arbeit mit dem Liturgischen und dem Johanneskirchenchor. Auch mit unseren beiden Vikaren Maik Becker und Ramón Seliger gab es sehr viel zu entdecken und zu probieren! Außerdem möchte ich Superintendent Herbst für das fortwährende Vertrauen und seine Kunst, den Motor am Laufen zu halten, danken. Bei der Arbeit mit meinen Kantorenkolleginnen und -kollegen ergab sich immer eine sehr angenehme, entspannte und kollegiale Atmosphäre – auch das ist anderswo nicht immer selbstverständlich. Sehr kollegial war auch immer die Arbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Büros am Herderplatz! Viele bleiben und vieles bleibt hier natürlich ungenannt – es wären noch sehr viele Begegnungen und Gespräche, die man aufzählen könnte. Nun ist es aber Zeit für Neues!

Für kommende Zeiten, besonders für die Kirchenmusik, wünsche ich Ihnen und Euch alles Gute und Gottes Segen.

Ihr und Euer Hans Christian Martin

ZU TISCH BEI MARTIN LUTHER

Kreuzkirche 1Ein neuer Kochkurs an der Kreuzkirche Wie  kaum  ein  anderer  prägte  Martin  Luther  als  Reformator  das  Geistesleben  seiner  Zeit.  Seine  Einstellung  zu  den  leiblichen  Genüssen  war  dagegen  durchaus  derber  Natur:  »Ich  fresse  wie  ein Böhme und saufe wie ein Deutscher, dafür sei Gott gedankt.«
Woraus  die  Hausmannskost  bestand,  die  er  so  mochte,  konnten Archäologen  jetzt  aus  den  Abfällen  der  Familie  Luther  ermitteln.  
Wie die Nahrungsmittel damals zubereitet wurden und was es mit Tischsitten  und  Fastenregeln  auf  sich  hatte,  ließ  sich  zudem  aus  einer Vielzahl von Quellen rekonstruieren.
Versuchen Sie es beim Kochkurs im Gemeindehaus der Kreuzkirche mit Probst i.R. Reinhard Werneburg und Pfarrer Frieder Krannich. Der Kurs spiegelt einen mittelalterlichen  Speiseplan im Jahreslauf und lädt zum Kochen und Genießen ein.
Termine: 25.1. - 22.2. - 29.3. - 12.4. 2017 jeweils Mittwoch, 17:00 - 21:00 Uhr, Gemeindehaus Kreuzkirche Für die Teilnahme an den Kursabenden werden jeweils 10 € erhoben, um  gemeinsam kostendeckend kochen zu können.
Anmeldung: bis 10. Januar an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Mobil: 0170 44 81 712