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Tröbsdorf

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Die Kirche in Tröbsdorf

Tröbsdorf liegt rund vier Kilometer westlich vom historischen Zentrum Weimars an der Bahntrasse Weimar-Erfurt. Im Rahmen einer Kreisreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde 1994 der kreisfreien Stadt Weimar als Ortsteil zugeordnet.

Die Marienkirche bildet den zentralen Blickfang im Kern des Dorfes und findet sich unmittelbar am beliebten Radweg „Thüringer Städtekette“ (Eisenach – Altenburg). Auch Lyonel Feininger (1871-1956) besuchte Tröbsdorf auf seinen zahlreichen Radtouren in die Weimarer Umgebung und porträtierte neben vielen anderen Dorfkirchen auch St. Marien auf seine besondere und liebevolle Weise.

Die Kirche St. Marien zu Tröbsdorf

Die erste Erwähnung einer Kirche ist aus dem Jahre 1251 überliefert. Am Standort einer kleinen frühgotischen und beinahe quadratischen Chorturmkirche auf dem Friedhof des Dorfes entwickelte sich bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts die heutige Dorfkirche. Das Langhaus und der Turmaufsatz entstanden Ende des 16. Jahrhunderts, Mitte des 18. Jahrhunderts kam neben umfangreichen Veränderungen im Inneren (Kanzel, Altar, hölzerne Decke, doppelte Emporen, Farbgestaltung) die geschweifte Turmhaube mit Laterne und Tabernakelaufsatz hinzu. 1826 sorgten der Einbau von großen Fenstern und die Verlegung der Eingangstür an die Westseite für bessere Belichtung des Innenraumes. Chor und Kirchenschiff wurden 1856 durch eine hölzerne Wand mit dem wieder eingebauten Kanzelkorb aus dem Jahr 1738 getrennt. Mit diesem Umbau entstanden auch die markanten klassizistischen Schablonenmalereien im gesamten Innenraum, die besondere Akzente auf den hell und schlicht gehaltenen Flächen der Emporen setzen.

Eine Orgelweihe wurde erstmals im Jahre 1712 dokumentiert. Die heutige Orgel stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert, wurde aber erst 1852 für 300 Reichstaler aus dem Ort Zimmern angekauft.

Das Geläut besteht aus drei Glocken aus den Jahren 1934 bzw. 1964 und ist in B-Dur (B-D-F) gestimmt. Nach mehrjährigem Schweigen der Glocken wurde 2015 der Glockenstuhl saniert.

Gottesdienste finden im Wechsel mit zwei Nachbargemeinden meist mehrmals im Monat statt. Zum Ort des lebendigen Miteinanders in Tröbsdorf und darüber hinaus wird das Gotteshaus zudem durch zahlreiche Feste, Konzerte und weitere Angebote für Menschen aller Altersgruppen. Sowohl die Kirche selbst als auch der malerische Kirchgarten bieten dafür einen willkommenen Rahmen.


Kontakt

Pastorin Karin Krapp
Moskauer Str. 1a
99427 Weimar
(03643) 40 32 36
krapp[at]ek-weimar.de

 

Hier können Sie sich die Kirche als Panorama ansehen.

 
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