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Altarraumgestaltung Kreuzkirche

Zwölf Apostelköpfe säumen den Fuß des Taufsteines. Als Eckstein ausgebildet hält er den Altar fest, der in seiner Statik auf dieses Fundament angewiesen ist. Taufstein und Altar sind so sichtbar in einer kraftvollen Spannung einander zugeordnet. Vom Altar wandert der Blick weiter zum Kreuz, dem beherrschenden Mittelpunkt des Altarraumes. Grün, die Farbe der Hoffnung, unterstreicht am Kreuz, was als frohe Botschaft vom Kanzelpult verkündigt wird: Das Heil der Welt und des Einzelnen kann in der Verbindung mit dem Gekreuzigten gefunden werden. So haben es schon die Apostel gepredigt, so wird es auch heute im Wort der Predigt und in der Taufe und in den Gaben des Herrenmahls weitergegeben. Die drei Kerzen im Hintergrund weisen mit ihrem stillen Leuchten auf jene Botschaft hin, die im Epheserbrief aufbewahrt worden ist:   

„So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf den Grund der Apostel und Propheten, da Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau ineinander gefügt wächst zu einem heiligen Tempel in dem Herrn. Durch ihn werdet auch ihr miterbaut zu einer Wohnung Gottes im Geist.“ (Eph. 2,19-22)

Der Wandbehang will ebenfalls zum stillen Verweilen einladen: Steine und Dunkel versperren dem Wachstum den Weg. Aber es lässt sich dadurch nicht beirren in seiner Suche nach dem Licht, das volle Entfaltung verheißt.

„Sehet die Vögel unter dem Himmel … Schauet die Lilien auf dem Felde …Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen?“ (Matth. 6, 26.28.30)