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Konfirmation

Mit der Konfirmation sagen Jugendliche, die als Kinder getauft wurden, ja zu ihrer Taufe, sie bestätigen sie. Es ist ein wichtiger Schritt im Leben, denn mit der Konfirmation erwerben die jungen Menschen wichtige Rechte in der Kirche: Zum Beispiel dürfen sie nun ein Patenamt übernehmen.
Die Voraussetzung für eine Konfirmation ist die Taufe.
Wenn Sie sich selbst oder Ihr Kind zur Konfirmation anmelden möchten, wenden Sie sich an Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer.
Hier erfahren Sie, zu welchem Weimarer Seelsorgebezirk sie gehören.

Häufig gestellte Fragen

Was bedeutet Konfirmation?
Das Wort „Konfirmation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Bekräftigung“. Wenn jemand als Säugling getauft wurde, bekennt er bei der Konfirmation selbst, was Eltern und Paten bei der Taufe stellvertretend für ihn getan haben. Die Taufe ist also die Voraussetzung für eine Konfirmation. Wenn Jugendliche oder Erwachsene getauft werden, ist eine Bekräftigung nicht notwendig.
Die Konfirmation ist ein festlicher Gottesdienst, mit dem eine zwei- oder dreijährige Konfirmandenzeit ihren Abschluss findet. Die Jugendlichen ziehen gemeinsam in die Kirche ein. Höhepunkt ist das persönliche Zusprechen des Segens - die Einsegnung.
Jeder Konfirmand, jede Konfirmandin bekommt eine Urkunde mit dem Konfirmationsspruch, dem Datum und der Bescheinigung des Pfarramtes sowie ein kleines Geschenk. Oft gestalten die Konfirmanden den Gottesdienst selbst mit.

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?
Mit der Konfirmation wird u. a. das Recht zugesprochen, in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden, eine Nottaufe vorzunehmen und an kirchlichen Wahlen teilzunehmen (ab dem 14. Lebensjahr passiv, ab dem 16. Lebensjahr aktiv).
Mitglied der Kirche ist man bereits durch die Taufe. Aber zusammen mit vielen Freunden in der Konfirmandengruppe über den christlichen Glauben zu reden, ist bereichernd und schön, ebenso wie die Familienfeier.
Wer ein Patenamt übernehmen möchte, muss in der Regel konfirmiert sein.

Wenn die Eltern keiner Kirche angehören
Jugendliche sind mit 14 Jahren religionsmündig und können selbst entscheiden, ob sie getauft und konfirmiert werden möchten. Es ist jedoch gut, wenn die Eltern dies unterstützen. Auch wer nicht getauft ist, kann am Konfirmandenunterricht teilnehmen, selbst dann, wenn die Konfirmation nicht unbedingt das Ziel ist, sondern die Teilnahme nur zur Orientierung dient.

Wie melden wir unser Kind zum Konfirmandenunterricht an?
Die Jugendlichen werden in der Regel in der Kirchengemeinde, in der sie wohnen, vor Beginn des 7. Schuljahres angemeldet. Auskunft erhalten sie auf dem zuständigen Pfarramt.
Die Konfirmationen finden im Frühjahr, in den meisten Gemeinden zwischen Ostern und Pfingsten, statt.

Die Rolle der Paten
Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil die Jugendlichen dann religionsmündig sind und ihre Taufe selbst bestätigt haben. Es ist natürlich schön, wenn die guten Kontakte zwischen Paten und Patenkind ein Leben lang bestehen bleiben.

Kostet die Konfirmation Geld?
Der Unterricht und der Gottesdienst zur Konfirmation kosten kein Geld. Während des Gottesdienstes wird wie zu jedem Gottesdienst eine Kollekte gesammelt. Vielerorts ist es üblich, dass die Jugendlichen einen Teil des Geldes, das sie zur Konfirmation von Verwandten geschenkt bekommen, als Konfirmandengabe für ein Projekt spenden.

Was sollen die Jugendlichen bei der Konfirmation anziehen?
Die Kleidung sollte den festlichen Charakter des Tages unterstreichen. In manchen Gemeinden gibt es bestimmte Traditionen, dass zum Beispiel alle Mädchen weiße Kleider tragen. Das ist jedoch eher die Ausnahme.

Was soll man schenken?
Die Konfirmation ist ein besonderer Tag für die Jugendlichen. Das soll auch mit dem Geschenk ausgedrückt werden. Eine alte Tradition ist es, eine Bibel oder ein Gesangbuch zu schenken. Vielfach wird Bargeld geschenkt, damit sich die Jugendlichen einen besonderen Wunsch erfüllen können.

Darf während des Gottesdienstes gefilmt und fotografiert werden?
Das wird in jeder Gemeinde unterschiedlich gehandhabt. Wenn es erlaubt ist, wird allerdings darum gebeten, dass eine Person das Filmen oder Fotografieren übernimmt, um unnötige Unruhe zu vermeiden. In jedem Fall besteht nach dem Gottesdienst die Möglichkeit, ein Gruppenfoto aufzunehmen.

Kann man an Konfirmation und Jugendweihe teilnehmen?
Die Teilnahme an der Jugendweihe schließt die Konfirmation nicht grundsätzlich aus. Der Umgang in den einzelnen Gemeinden ist jedoch unterschiedlich, da auch der Charakter der Jugendweihe bei den einzelnen Anbietern verschieden ist. Wer an einer Jugendweihe mit antikirchlicher Tendenz teilnimmt, wird sich nicht außerdem konfirmieren lassen.

Muss ich die Konfirmation wiederholen, wenn ich aus der Kirche ausgetreten war und wieder eintreten möchte?
Nein, so wie die Taufe bleibt auch die Konfirmation bei einem Kirchenaustritt gültig. Ein Austritt entbindet von den kirchlichen Pflichten und schränkt die Rechte ein.

Bibelspruch zur Konfirmation

Jeder Jugendliche sucht sich einen Konfirmationsspruch aus der Bibel aus, der ein Leitsatz für sein Leben sein kann.

Zum Beispiel:
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir und will dich segnen.
1. Mose 26,24b

Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Matthäus 3,18

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