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Pressemitteilungen

Open-Air-Theater

„DER FALL LUTHER” im Hof des Herderzentrums

Das Theaterstück „Der Fall Luther“ von Karlheinz Komm wird am Samstag, dem 22. Juli, 19.30 Uhr im Hof des Herderzentrums von Schauspielern des „Theater in der Kirche e.V.“ aus Neuenmarkt (Landkreis Kulmbach) aufgeführt
Tickets gibt es für 12,- € im Kirchenladen Weimar und an der Abendkasse. Bei schlechtem Wetter findet die Vorstellung im Herdersaal (Herderplatz 7) statt.

Erzählt wird Luthers Biografie, aber in einem Traum gerät Luther dann unter Anklage vor Gericht. Der Ankläger beschuldigt Luther, den Aufstand der Bauern durch seine Predigten und Schriften  vorbereitet zu haben. Luther wandte sich jedoch gegen die aufständischen Bauern, obwohl die in ihm ihren geistigen Führer sahen. Die Anklage lautet: Dr. Martin Luther hat die heilige Sache des Volkes verraten.
Im Mittelpunkt des Stückes steht Luthers inneres Ringen um Gottes Gnade und seine kritischen Haltung gegenüber dem Ablasshandel. Aus den inneren und äußeren Konflikten Luthers erwächst sein reformatorisches Verständnis. Es wird immer klarer, je starrer und unnachgiebiger sich die Amtskirche gegenüber seiner Kritik verhält. Schließlich kommt es zum Ketzerprozess gegen ihn. Es sind seine Zweifel und Fragen, die ihm helfen seine reformatorische Lehre zu entwickeln. Tetzels Ablasspraktiken sind Auslöser für die Veröffentlichung seiner 95 Thesen, mit denen er auf eine wissenschaftliche Disputation innerhalb der Kirche hofft (1517). Im Verhör durch Kardinal Cajetan in Augsburg (1518) erleben wir noch einen an die Einsicht der Kirchenführung appellierenden Luther, der die katholische Lehre durch eine konsequente Auslegung der heiligen Schrift vor politischem Missbrauch bewahren möchte.

23, 38 % der Weimarer gehören der evangelischen oder der katholischen Kirche

14.06.2017
Für Unverständnis sorgte gestern in Weimar eine Meldung auf Seite 1 der Thüringer Allgemeine. Unter der Überschrift „Weimar ist konfessionslos“ würden, nach einer MDR Studie, 94 % der Weimarer keiner Kirche angehören. In Wirklichkeit gehören 23,38 % der Weimarer der evangelisch-lutherischen Kirche bzw. der römisch-katholischen Kirche an. Die evangelisch-lutherischen Christen mit 1.1054 Mitgliedern bilden 16,87 % der Weimarer und 4.273 Katholiken sind dementsprechend dann 6,51% der Weimarer Bevölkerung. Außerdem gibt es eine Anzahl von Christen in kleineren Freikirchen.
Offensichtlich ist die Grundlage der Falschmeldung eine falsche Zahl aus einem Zensus des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 2011. „Ich habe mich weniger über die falsche Zahl gewundert, als über die Tatsache, dass ein so offensichtlicher Irrtum von Journalisten unterschiedlicher Medien, wie MDR, TA und KNA ungeprüft übernommen und kommuniziert wurde. Immerhin gehört in unserer Region ungefähr jeder vierte einer Kirche an und wir arbeiten daran, dass es mehr werden“, sagt Superintendent Henrich Herbst.

Pfarrer Christian Kurzke berichtet über Hilfsprojekte

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) unterstützt Hilfsprojekte für Flüchtlinge im Libanon, Syrien und im Nordirak.
Christian Kurzke, Pfarrer in Rüdersdorf-Kraftsdorf, ist einer der Protagonisten und Kenner der Initiativen, in denen in Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden in den Regionen zielgerichtet Hilfe geleistet wird. Sie reicht von ganz elementaren Dingen bis zur Unterstützung bei der Organisation eines geregelten Schulbetriebes für die Kinder.

Der GKR der Kirchengemeinde Weimar hat beschlossen, diese Initiative finanziell zu unterstützen.
Am 18. Mai um 19:30 Uhr berichtet Pfarrer Christian Kurzke in einer öffentlichen Gemeindekirchenratssitzung im Jakobssaal, Jakobskirchhof 9, über diese Hilfsprojekte. Er kennt die  betroffenen Regionen und die Gemeinden vor Ort. Neben Arbeitsaufenthalten dort hat er sie im Zuge der Projekte mehrfach besucht.
Wer sich also aus erster Hand informieren möchte, ist herzlich eingeladen am ersten Teil der Gemeindekirchenratssitzung teilzunehmen.

Pfarrer Kircheis

Der Cranachaltar von Italien aus in die Welt

PM 2017_7 – 25.04.2017

Cranachaltar von Italien aus in die Welt

Der Weimarer Cranachaltar ist Abbildung einer neuen Briefmarke des italienischen Staates. Die italienischen Lutheraner durften dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung ein Briefmarkenmotiv zum Reformationsjubiläum vorschlagen und starteten eine Anfrage an die Kirchengemeinde Weimar zur Verwendung des Cranachaltars hierfür. Nach der Genehmigung durch die Kirchengemeinde erfolgte der Druck der neuen Briefmarke und deren öffentliche Präsentation im Palazzo Ca’Sagredo in Venedig am Sonntag, dem 23. April im Rahmen der 12. Tagung der Synode der Evangelischen Lutherischen Kirche Italiens.

Philatelisten werden darauf hingewiesen, dass Pfarrer Rylke eine Charge aus Italien geordert hat, die demnächst im Kirchenladen erhältlich ist.